Transdermale Pflaster – Durch die Haut ins Blut

Transdermale Pflaster setzen kontrolliert und gleichmäßig einen Wirkstoff frei – durch die Haut dringt er in den Blutkreislauf ein. Aber die Applikation bietet noch weitere Vorteile.

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Ein transdermales Pflaster, auch transdermales therapeutisches System (TTS) genannt, versorgt Patienten über einen definierten Zeitraum kontinuierlich mit einem Wirkstoff. Dieser dringt nach dem Aufkleben in die oberen Hautschichten ein, gelangt über kleinste Blutgefäße in den Organismus und schließlich an seinen Wirkort. Da die Aufnahme nicht oral erfolgt – unter Umgehung des Magen-Darm-Trakts und der Leber – entfällt der First-Pass-Effekt.

Pflasterwechsel erst nach mehreren Tagen erforderlich

Die Zeitspanne, bis ein gleichbleibender Blutspiegel eintritt, hängt von der Substanz ab. Durch den verzögerten Wirkeintritt eignen sich transdermale Pflaster nicht für die Akuttherapie. Bekannte Einsatzgebiete sind Raucherentwöhnung, Reisekrankheit oder Schmerztherapie¹. Zur Akzeptanz und Therapietreue beim Patienten trägt bei, dass die Pflaster mehrere Tage auf der Haut verbleiben. Das Wechselintervall hängt vom jeweiligen Wirkstoff ab und wird genauso wie die individuelle Dosierung vom Arzt festgelegt.

   

Innovation mit System

In Holzkirchen befindet sich das Produktionszentrum für transdermale therapeutische Systeme. Hier werden transdermale Pflaster mit vier verschiedenen Wirkstoffen in den Produktionsschritten Einwaage, Beschichtung, Schneiden sowie Verpackung hergestellt und weltweit versendet.

 

Mehr über die Herstellung eines transdermalen Pflasters im Video:

   
 
Weiterführende Informationen
 
Produkte
 
 
¹ Bitte beachten Sie die individuellen Anwendungsgebiete der Produkte.
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